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Artikel mit ‘Michael Köllner’ getagged

Da schmeckt der Braten….

Freitag, 18. August 2017

221. Kolumne „Wir rufen Günther Koch“
NEUMARKTER TAGBLATT/ MITTELBAYERISCHE ZETUNG
siehe auch www.mittelbayerische.de
Print vom 19./20.August 2017

Der junge FCN macht derzeit viel Spaß. Da verkraftet man auch die Anpfiffzeit.

Hatte ich etwa zu viel versprochen neulich vor dem ersten Spieltag? Über unsern Club? Nein! Da lacht jedem echten Fan, der noch an das Gute im weithin versauten Fußball-Geschäft glaubt, einfach das Herz. Und jetzt hat der Verein auch den Vertrag mit dem langzeitverletzten Oberpfälzer Patrick Erras verlängert. Das nenne ich guten Stil und freut sicher nicht nur mich.

Neulich auf dem Weg ins Trainingslager nach Südtirol war ich einen Tag lang in Traunstein, meiner ersten Heimat, bei meiner ersten Fußball-Liebe dem jetzigen SB Chiemgau. Glaubt fei net, liebe Freunde vom ASV Neumarkt, dass das Rückspiel für Euch in Traunstein, wo es viele Clubanhänger gibt, meinen Spezi Helmut Köck zum Beispiel, so leicht werden wird wie vor wenigen Tagen das 3:1 in Neumarkt.

Doch was wollt ich Euch eigentlich heute aus der Nähe des Max-Morlock-Stadions in Nürnberg zurufen: verratet bloß niemandem, (mehr …)

In Bayern zu oft gepatzt

Freitag, 02. Juni 2017

219. Kolumne „Wir rufen Günther Koch!“
NEUMARKTER TAGBLATT / MITTELBAYERISCHE ZEITUNG
www.mittelbayerische.de
Print: 03./04./05. Juni 2017 (Pfingsten)

Eine Club-Saison zum Vergessen! Und jetzt ist sogar noch der TSV 1860 München abgestiegen – trotz der sechs Punkte, die er gegen den FCN eingespielt hat. Der Abstieg der Löwen darf keinen bayerischen Fußballfan kalt lassen – bei aller berechtigten Freude über den sensationellen Durchmarsch von Jahn Regensburg mit seinem sympathischen und schon als Spieler beeindruckenden Trainer Heiko Herrlich.

Über eine miserable Saison des 1. FC Nürnberg nur zu jammern, bringt allen Beteiligten nichts. Es müssen die Lehren aus der Misere gezogen werden und alle Cluberer an einem Strang ziehen. Zum Abschluss der Saison aber ziehe ich meinen Hut vor allem vor dem 1. FC Heidenheim und dem SV Sandhausen. Die Überzeugungskraft und diese gelebte Leidenschaft der Knallers, Pledls, Schnatterers und Witteks für ihre vergleichsweise kleinen Vereine und deren Fans haben mich auf dem Spielfeld und auch im Umfeld mehrfach beeindruckt.

Auch diese beiden Teams landeten in der Abschlusstabelle zusammen mit neun (!) weiteren vor uns, weil sie – im Gegensatz zu uns – zum Beispiel zweimal gegen 1860 München gepunktet haben (je vier Punkte) und gegen die SpVgg Greuther Fürth ebenfalls punkteten: drei beziehungsweise zwei Punkte.

Auch gegen Aufsteiger und Wieder-Absteiger Kickers Würzburg haben Heidenheim und Sandhausen je einmal gewonnen Der Club aber verlor alle vier Spiele gegen 1860 München und gegen die SpVgg Greuther Fürth, was allein insgesamt zwölf verlorene Punkte bedeutete. Sogar gegen den dritten bayerischen Mit-Konkurrenten in Liga zwei, die tapferen Würzburger Kickers, konnte der Club (mehr …)

NEUE IDEEN IN ALTER FÖRSTEREI

Donnerstag, 30. März 2017

214. Kolumne „Wir rufen Günther Koch“
NEUMARKTER TAGBLATT/MITTELBAYERISCHE ZEITUNG
www.mittelbayerische.de
P
rint: 31.03.2017
215. Kolumne:
Ostern,d.h. zum Spiel gegen AUE mit Wiederholung von Peinlichkeiten…

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!  Doch Berlin ist nicht gleich Berlin. Das  Olympia-Stadion ist für mich eher langweilig. Oft genug war ich dort: mit den Cluberern, mit den Bayern und mit den Münchner Löwen. Meine letzte BR-Live-Reportage von dort vom Club-Pokal- Sieg am 26.Mai 2007 zusammen mit Thomas Kattenbeck für Bayern 3 wird  mir unvergessen bleiben. Aber  im Berliner Stadion  der “Eisernen“ vom 1.FC Union war ich bis vor kurzem noch nie! Also  wollte ich da unbedingt mal hin! Dafür verzichtete ich ausnahmsweise sogar auf meinen Montags-Kick mit den ebenfalls alt gewordenen Pressekollegen und ehemaligen Club-Mei- sterkickern. Also statt Glasgow, Moskau, Neumarkt, Regensburg, Bayreuth, Hof, Kronach, München, Mailand, Madrid, Würzburg, London, Göteborg, Kiew, Porto  oder Hannover  endlich mal nach Köpenick im Osten Berlins! Also dorthin, wo die Fans mit eigenen Händen  ihr Stadion umgebaut haben und an Weihnachten alle zusammen Weihnachtslieder singen. So was würde mir auch beim Club gefallen, aber wohl immer ein Traum bleiben. Und wie war’s dann am 20.03.17 im Union Stadion? Abgesehen vom Ergebnis -der FCN verlor knapp aber nicht ganz unverdient mit 0:1- wunderbar!  Die Fans sind freundlich aggressiv aber nicht gewalttätig. Im Gegenteil: sie bewiesen Humor u.a. mit dem Schild: “Scheiße, wir steigen auf!“ .Ob’s so ein Schild, jemals beim Club geben wird?  Wohl kaum! Beeindruckt  hat mich auch, dass die Union-Fans in der Pause namentlich unser aller  und auch meiner Familie  persönlichen Freund Heino Hassler gedachten. So was hat  Stil! Bravo und Respekt aber auch wieder  an unsere zahlreichen Montag-Abend-Auswärts -Fahrer  mit ihrer

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