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TORHÜTER ist nicht schuld

227. Kolumne „Wir rufen Günther Koch „
NEUMARKTER TAGBLATT/ MITTELBAYERISCHE ZEITUNG
www.mittelbayerische.de
Print vom Wochenende 18./19.November 2017
„Torhüter ist nicht schuld“

Nürnberg. Die 1:2 Heimniederlage gegen den FC Ingolstadt tat weh und tut weh. Eins gleich vorweg: Torwart Thorsten Kirschbaum ist nicht schuld und der Schiedsrichter ist nicht schuld. Unsere Spieler auf dem Rasen schon eher. Das Tempo mit und ohne Ball könnte zumindest phasenweise höher sein. Vor allem aber war es der bessere Gegner, der von Anfang an zeigte, wo die Club-Schwächen an jenem unfreundlichen, kühlen Montagabend lagen.
Die forschen Mannen unseres früheren Cluberers Stefan Leitl schienen genau zu wissen, wie der Club seine Angriffe einfädelt. Zudem waren die Gäste von der Donau 90 Minuten lang körperlich präsenter, gieriger und vor allem selbstbewusster. Was ist plötzlich los beim Club? Ist der ein oder andere gute junge Spieler womöglich von

Beratergesprächen irritiert? Möglich und denkbar wäre es.
Der FCN hat zwar keine sportliche oder spielerische Krise, aber zumindest eine Ergebnis Krise. Die sollte schnellstens vorbeigehen. Ich hoffe, dass damit schon am Samstag im Max-Morlock-Stadion gegen die Überraschungsmannschaft des Deutschen Meister von 1912, Holstein Kiel, begonnen werden kann. Vor allem auch das Trainings-Tempo in dieser Woche stimmt mich da hoffnungsfroh.
Als ich vor und nach dem 9. November 2017 im wunderbaren FCN-Museum bei zwei Museums-Führungen an die deutschen Meister der Anfangsjahre des hiesigen Fußballs erinnerte, also an den VFB Leipzig, Union 92 Berlin, den Freiburger FC, die beiden Karlsruher Vereine Phönix und FV sowie natürlich den 1. FCN mit seinen fünf Meisterschaften in den 1920er Jahren, sprachen wir auch über die Torwart-Legenden unseres 1. FCN, allen voran Heiner Stuhlfauth.
Er blieb in fünf Endspielen ohne jedes Gegentor. Natürlich erinnerte ich auch an die SpVgg Fürth, die schon 1914 mit ihrem jüdischen deutschen Nationalspieler Julius Hirsch deutscher Meister wurde. Julius hatte bereits 1910 mit dem Karlsruher FV im Endspiel gegen Holstein Kiel den Meister-Titel errungen und danach stolz die Viktoria hochhalten dürfen. Am 2. März 1943 wurde Hirsch von den Nazi-Verbrechern in Auschwitz-Birkenau ermordet.
Zu Beginn der Führung schaute auch Thorsten Kirschbaum, unsere gegenwärtige Nummer Eins, im FCN-Museum vorbei. Auf meine Frage, welches die wichtigsten Fähigkeiten eines Torhüters seien, antwortete Thorsten: „Reaktionsschnelligkeit und Mut!“ Letzteres hat mich etwas überrascht. Doch nach Kirschbaums näheren Erläuterungen verstand ich, wie Recht er hat. Auch das Eingeständnis seines einzigen Fehlers kurz vor Schluss im Spiel gegen Ingolstadt, der zum Strafstoß und dem 1:2 führte, zeugte von Charakter und Courage.
An diesem Samstag wird sich zeigen, wo der Club steht und vor allem, wo die wahren Cluberer stehen oder sitzen: Hoffentlich im Stadion! Persönlich bin ich sicher, dass wir von beiden Mannschaften ein mitreißendes Spiel erleben! Auf geht’s: Alle zum Club!
Euer
Günther Koch
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