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Von Tauben und vom Rauben

224. Kolumne „Wir rufen Günther Koch“
NEUMARKTER TAGBLATT / MITTELBAYERISCHE ZEITUNG
www.mittelbayerische.de
Print: Wochenende 14./15.Oktober 2017

Heute geht’s um Klaus, um Güttler, um Hansi Brunner, um Geyer und um Tauben: graublaue Ringeltauben! Mit denen fang‘ ich gleich mal an. Die Tauben rauben alle Samen. Als ausgewiesener Vogel-Liebhaber mit vier Futterstellen, acht Nistkästen und einer Keramik-Vogeltränke rund ums Haus weiß ich, wovon ich spreche, wenn’s um hartnäckige und alles andere als dumme Tauben geht.
So auch bei unserem schönen Max-Morlock-Platz am Valznerweiher. Dort wurde neulich kräftig nachgesät, und was sag‘ ich Euch?! Sofort danach sah ich etwa 30 Tauben auf dem herrlichen Grün im Strafraum vorm FCN-Funktionsgebäude Samen futtern.
Natürlich versuchte ich naiver Mensch durch lautes Klatschen diese Vögel zu vertreiben. Der Erfolg hielt zehn Sekunden an. Dann landete der aufgescheuchte Schwarm gelangweilt am anderen Strafraum und fraß genüsslich weiter. Seither weiß ich nicht, wen ich beim Training vertreiben soll: Die Tauben oder die Spielerberater und fremden Beobachter, die nicht auf Grassamen

sondern auf unsere Spieler aus sind. Muss mich mal im Stadion rumtreiben, ob da auch Tauben nachgesäte Samen rauben.
Der Drei-Punkte-Raub auf diesem, meiner Meinung nach „glücklichsten Rasen Deutschlands“ durch die Spieler Bielefelds vor zwei Wochen war eine böse Überraschung für uns Cluberer. Es hat nicht, wie hier von mir geschrieben, zu einem möglichen 2:0 gereicht. Der Club verlor 1:2, obwohl es abermals ein ansehnliches, gutes Spiel unseres Teams war, das auch tolle Chancen herausgespielte. Spätestens nach dem 1:1-Ausgleich durch Mikael Ishak glaubte ich fest an einen Sieg für den FCN – leider vergebens.
Nun heißt die große Aufgabe, am Montagabend in Darmstadt zu bestehen. Beim Donnerstags-Training, bei dem ich den nach Beckenprellung aus dem Bielefeld-Spiel fast wieder hergestellten Filigran-Techniker Edgar Salli und den Modell-Athleten Rurik Gislason genauso bestaunte wie beispielsweise Lukas Mühl und Alexander Fuchs, hatte ich das Vergnügen, mich mit unserem erfolgreichen Trainer der U21, Reiner Geyer, zu unterhalten.
Und was sag‘ ich Euch: Er erinnerte mich an das Aufstiegsjahr 1985, als die Mannschaft in Darmstadt im vorletzten Spiel 4:0 gewann, wobei er selbst das 2:0 machte. Das wusste ich gar nicht mehr! Zu Hause angekommen, recherchierte ich sofort nach: Gerd Klaus, Günter Güttler und Hansi Brunner hatten die anderen Tore gemacht und damit das „Endspiel“ gegen Hessen Kassel erst ermöglicht.
Gemach, gemach, liebe Cluberer, so weit sind wir noch lange nicht! Dennoch werde ich am Montag frohgemut nach Darmstadt zum Böllenfalltor fahren. Dieses Trainer-Team und diese Mannschaft haben unser vollstes Vertrauen verdient!
Euer
Günther Koch
ww

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