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In Bayern zu oft gepatzt

219. Kolumne „Wir rufen Günther Koch!“
NEUMARKTER TAGBLATT / MITTELBAYERISCHE ZEITUNG
www.mittelbayerische.de
Print: 03./04./05. Juni 2017 (Pfingsten)

Eine Club-Saison zum Vergessen! Und jetzt ist sogar noch der TSV 1860 München abgestiegen – trotz der sechs Punkte, die er gegen den FCN eingespielt hat. Der Abstieg der Löwen darf keinen bayerischen Fußballfan kalt lassen – bei aller berechtigten Freude über den sensationellen Durchmarsch von Jahn Regensburg mit seinem sympathischen und schon als Spieler beeindruckenden Trainer Heiko Herrlich.

Über eine miserable Saison des 1. FC Nürnberg nur zu jammern, bringt allen Beteiligten nichts. Es müssen die Lehren aus der Misere gezogen werden und alle Cluberer an einem Strang ziehen. Zum Abschluss der Saison aber ziehe ich meinen Hut vor allem vor dem 1. FC Heidenheim und dem SV Sandhausen. Die Überzeugungskraft und diese gelebte Leidenschaft der Knallers, Pledls, Schnatterers und Witteks für ihre vergleichsweise kleinen Vereine und deren Fans haben mich auf dem Spielfeld und auch im Umfeld mehrfach beeindruckt.

Auch diese beiden Teams landeten in der Abschlusstabelle zusammen mit neun (!) weiteren vor uns, weil sie – im Gegensatz zu uns – zum Beispiel zweimal gegen 1860 München gepunktet haben (je vier Punkte) und gegen die SpVgg Greuther Fürth ebenfalls punkteten: drei beziehungsweise zwei Punkte.

Auch gegen Aufsteiger und Wieder-Absteiger Kickers Würzburg haben Heidenheim und Sandhausen je einmal gewonnen Der Club aber verlor alle vier Spiele gegen 1860 München und gegen die SpVgg Greuther Fürth, was allein insgesamt zwölf verlorene Punkte bedeutete. Sogar gegen den dritten bayerischen Mit-Konkurrenten in Liga zwei, die tapferen Würzburger Kickers, konnte der Club nicht gewinnen. Das brachte ein weiteres Minus von vier Punkten. Die allein in Bayern verlorenen 16 Punkte sowie die gegen Heidenheim verlorenen zwei und gegen Sandhausen verlorenen drei Punkte machen 21 Punkte aus: Das sagt schon fast alles.

Zu schlechter Letzt verlor unser Club daheim noch gegen Düsseldorf und blamierte sich am letzten Spieltag einer versauten Saison beim 1. FC Kaiserslautern mit 0:1 Bei jenem Verein, der den Club dank seiner mehr als nur überraschenden 1:5-Schlussminuten-Niederlage – und das als noch amtierender deutscher Meister – am ominösen letzten Spieltag 1999 in Frankfurt in den „Abgrund“ riss!

Am Valznerweiher wurde seit Trainer Michael Köllner das Zepter schwingt, vieles vollmundig versprochen, traumhafte Szenen am Platz jedoch nur halbstündig offeriert – wie gegen den VfB bis zum 2:0 von und mit Cedric Teuchert. Genau das aber gibt mir Hoffnung, zumal neben Teuchert und Abdelhamid Sabiri vor allem Patrick Erras in der neuen Saison von Anfang an fit dabei sein wird.

Nicht nur, aber auch wegen dieser drei Kronjuwelen, liebe Cluberer, sollte es sich 2017/2018 mehr als nur lohnen, frohgemut ins Max-Morlock-Stadion zu gehen und sogar auf Platz drei bis sieben zu hoffen.

 

 

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