Archiv für April 2016

HISTORISCHE CLUB-SPIELE, die man nie vergisst

Freitag, 29. April 2016

195. KOLUMNE „Wir rufen Günther Koch“
NEUMARKTER TAGBLATT/ MITTELBAYERISCHE ZEITUNG
www.mittelbayerische.de
Print vom Wochenende 30.04./01.05.

„Für den Club ist alles möglich!“, hatte ich hier unlängst vollmundig behauptet. Da wusste ich noch nicht, was am 23. April 2016 im Grundig-Stadion zu Nürnberg passieren würde. Krank aus dem England-Urlaub zurückgekommen, hatte ich sogar kurz mit dem Gedanken gespielt, mal ausnahmsweise nicht ins Stadion zu gehen.

Aber erstens versuche ich ja immer vor jedem Spiel im Service-Center am Max-Morlock-Platz neue Mitglieder für den 1. FCN zu werben – diesmal waren sogar zwei Clubfans aus Wien dabei – und zweitens wollte ich schau‘n, ob ich wenigstens die erste Halbzeit kräftemäßig durchhalte.

Als dann aber ruckzuck Union Berlin 2:0 vorne lag, stand für mich fest, dass ich mich nach der Halbzeit verdünnisiere. Aber irgendwie brachte ich’s dann doch nicht übers Herz. Und was sag‘ ich Euch: Dann passierte etwas, was selbst ich mit dem Club noch nie erlebt habe. Und diesmal noch dazu im positiven Sinne. Bin ich froh, dabei gewesen und bis zum Ende geblieben zu sein!

Dieser 6:2-Sieg wird sich für immer in meine Erinnerung einbrennen: Neben dem 7:3 (mehr …)

Für den Club ist alles möglich – alles!

Freitag, 08. April 2016

194. Kolumne „Wir rufen Günther Koch“
NEUMARKTER TAGBLATT/ MITTELBAYERISCHE ZEITUNG
www.mittelbayerische.de
Print: 09.04./10.04.2016

Künstler oder Fußballer – oder lieber doch gleich Fußball-Künstler? Letzteres kann nämlich durchaus ertragreicher sein. Allerdings nur, wenn man rechtzeitig entdeckt wird und im richtigen Moment in die richtige Mannschaft kommt.

Am vergangenen Wochenende in Frankfurt gönnte ich mir am Samstag- und auch am Sonntagvormittag verschiedene Museen und bekannte wie auch – zumindest mir – bis dato unbekannte Künstler. Einer davon heißt Ludwig Meidner, und von ihm stammt folgender Ausspruch: „ Mal Deinen eignen Gram, Deine ganze Verrücktheit und Heiligkeit Dir vom Leibe!“

Unwillkürlich musste ich schon da an die unvergleichlichen Club-Fans denken, die wenige Stunden danach das Volksbank-Stadion farblich und stimmlich für unseren Club eroberten und sich ihre Verrücktheit für unseren Club förmlich vom Leibe sangen. Das war wieder mal beeindruckend. Gefreut hab‘ ich mich auch, als ich im Stadion den alten Cluberer und späteren Offenbacher (mehr …)